Rommel Roberts, Stimmen für die Freiheit. Geschichten von mutigen Menschen für ein neues Südafrika

Über das Buch

“In Südafrika wurde der Kampf um die Freiheit weitgehend mit gewaltfreien Mitteln gewonnen. Die gewaltfreie Grundlage der vorangegangenen Jahre ist meiner Meinung nach das, was 1994 unseren friedlichen Übergang zur Demokratie ermöglicht hat”.

Rommel Roberts' Worte drücken seine Überzeugung aus, die all seinen Bemühungen als Aktivist gegen das Apartheid-Regime in Südafrika zugrunde lag. Rommel Roberts möchte sich in seinem Buch "Stimmen für die Freiheit“ auf gewöhnliche Menschen konzentrieren, die mit ihrem Mut und Engagement eine Veränderung der südafrikanischen Verhältnisse erreicht haben, aber nie anerkannt und gewürdigt wurden.

In all seinen Geschichten über mutige Frauen und Männer und in allen Formen von Protest und Menschenrechtsaktivitäten, bei denen Rommel Roberts eine Schlüsselrolle spielte, war dieser Geist der Gewaltlosigkeit vorherrschend und schliesslich erfolgreich.

Auch Roberts´ kurze Portraits von engagierten Menschen aus der Zeit nach der Apartheid zeigen, dass er auch weiterhin denjenigen eine Stimme geben möchte, die sich wie er für Menschlichkeit und Gerechtigkeit einsetzen.

Über den Autor

Rommel Roberts wurde 1949 in Durban geboren, wuchs in Mafeking auf und besuchte die High School in Kapstadt.

Nach dem Studium der Theologie war er in der Gemeindearbeit in verschiedenen Townships tätig, oft an der Seite von Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu.
Zu Roberts Arbeit gehörte auch, Kirchenleute, internationale Aktivisten, Politiker aus dem Ausland und Geldgeber im Land herumzuführen und ihnen Situation und Perspektiven zu erläutern.
Seine bemerkenswerteste Leistung war die Organisation des gewaltfreien Widerstandes, vielleicht aber auch die Schaffung des allerersten Friedenszentrums in Südafrika - in einer Zeit, als alle ihn deshalb für verrückt hielten. Sein Engagement dauert bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Buches an.

Roberts lebt heute mit seiner Frau im Dorf Hanover auf einer kleinen Farm, die als Zentrum für Friedensförderung und Bildung funktioniert.

hilltop-centre.org

Rommel Roberts (zweiter von links) als Wahlbeobachter an den südafrikanischen Parlamentswahlen 2019 am 8. Mai im Towship Khayelitsha .

Rommel Roberts (zweiter von links) als Wahlbeobachter an den südafrikanischen Parlamentswahlen 2019 am 8. Mai im Towship Khayelitsha .


Buchvernissage in Südafrika anlässlich des Heritage Day im Township Khayelitsha bei Kapstadt.

 
Buchvernissage am 24. Oktober 2018 im Township Khayelitsha nahe Kapstadt (Nonqubela Site B Community Hall). Among others Rommel Roberts with the Swiss ambassador in South Africa Helene Budliger Artieda.

Buchvernissage am 24. Oktober 2018 im Township Khayelitsha nahe Kapstadt (Nonqubela Site B Community Hall). Among others Rommel Roberts with the Swiss ambassador in South Africa Helene Budliger Artieda.

 

Interview mit Rommel Roberts im Schweizer Radio über seinen Anti-Apartheidskampf in Südafrika

Vor genau 20 Jahren fanden in Südafrika die ersten wirklich freien Wahlen statt die Apartheid war endgültig überwunden. In Perspektiven blickt der südafrikanische Freiheitskämpfer Rommel Roberts auf bewegte Zeiten zurück.

Rommel Roberts würdigt in seinem jetzt auf Deutsch erschienenen Erinnerungsbuch die stillen Heldinnen und Helden Südafrikas. Dazu gehören auch viele Kirchenmenschen. Rommel Roberts war selbst im Widerstand gegen das Apartheid-Regime aktiv. Dabei stets gewaltlos zu agieren, war ihm besonders wichtig. Dass die Revolution in Südafrika vergleichsweise friedlich von statten ging, sei besonders auch Kirchenvertretern wie Bischof Desmund Tutu zu verdanken.