BLOG

Der Blog des Verlags Digiboo stellt den Kontakt zu Lesern und interessierten Branchenkennern her.

Hier werden spannende Blicke hinter die Kulissen des Büchermachens gewährt, Autoren interviewt und Wissenswertes zum Thema "Buch und Publizieren" veröffentlicht.

Tweets und Facebookbeiträge ergänzen diesen Blog von Digiboo.

Titelblatt ZM7 (Die Zwischer-Maschine. Journal on Paul Klee)

Release ZM7

Der Digiboo Verlag ist Produktionspartner der siebten Nummer der wissenschaftlichen Open Acess Zeitschrift „Die Zwischer-Maschine. Journal on Paul Klee“ zu sein.

E-Publikation über das Internet mit Multimedia-Integration, Hybrid-Lösung und Cloud-basierten kollaborativen Produktionsprozess.

Crossmedial stehen die einzelnen Artikel der Zeitschrift sowohl als PDF- wie auch als HTML-Seiten zur Verfügung. Somit können die Vorteile des analogen und digitalen Publizieren vollumfänglich genutzt werden, ohne dass ein Mehraufwand entsteht. Schnittstellen ermöglichen eine optimale Publikationskette vom Word- zum PDF-Dokument und zur HTML-Seite. vgl. E-Journal

  • Umgang: 68 Seiten im Format A4
  • Anzahl Abbildungen: 96

Inhaltsverzeichnis

VORWORT

Herausgeber

ARTIKEL

  • TRANSPARENCY AND OPACITY: RECTO-VERSO WORKS BY PAUL KLEE: Marie Kakinuma
  • »GEGENSÄTZE SIND PAARE« - DIALEKTISCHE VERKNÜPFUNGEN: Bernhard Marx
  • »JEDES EINZELNE BILD IST EINE KOSTBARKEIT« PAUL KLEE IN OLDENBURG: Gloria Köpnick

TWEETS

  • Paul Klees »exakte versuche im bereich der kunst« im Katalog der Werkbundausstellung von 1930 in Paris : Walther Fuchs und Osamu Okuda
  • Mehr als Honig: Dominik Imhof
  • Eine neu entdeckte Zeichnung auf der Rückseite des Werks Träger für ein Schild: Marie Kakinuma

BUCHVORSCHAU

  • Hans Bloesch – Paul Klee »Das Buch«: Osamu Okuda und Reto Sorg

AUTOREN

IMPRESSUM


Editorial

Die vorliegende siebte Nummer der Zwitscher-Maschine präsentiert erneut eine eindrückliche Vielfalt von Themen, mit denen sich die internationale Klee-Forschung auseinandersetzt:

Marie Kakinuma gewährt einen Blick auf die Rückseite einer Auswahl von Werken Klees, die er beidseitig bearbeitet hat. Sie geht der Frage nach, inwiefern die Vorderseite und die Rückseite der Werke miteinander thematisch und kompositorisch korrespondieren. Mit ihrem zukunftsweisenden Thema »Recto/Verso im Werk von Paul Klee«, welches auch dasjenige ihrer Dissertation ist, verkörpert sie eine nächste Generation von Forschern, die sich mit »The Art in the Making« bei Paul Klee beschäftigen.

Dialektische Verknüpfungen im bildnerischen Werk von Paul Klee mit all ihrer Ambivalenz von Widersprüchlichkeit und Getrenntheit, Zusammengehörigkeit und Verbundenheit, Festigkeit und Liquidität stehen im Mittelpunkt philosophischer Betrachtungen und theoretischer Überlegungen von Bernhard Marx.

Gloria Köpnick befasst sich in ihrem Beitrag mit der Rezeption von Paul Klees Werk in Oldenburg der 1920er Jahre bis in die Nachkriegszeit und dem zentralen Ereignis der Klee Einzelausstellung von 1926 im Augusteum, die von der »Vereinigung für junge Kunst« Oldenburg organisiert und von Otto Ralfs ursprünglich als Wanderausstellung initiiert wurde. Die systematische Auswertung der Archivalien des Vereins ermöglicht erstmals eine Rekonstruktion der Klee-Ausstellung von 1926 und deren rezeptive Wirkung auf die Künstlerschaft von Oldenburg, insbesondere auf den Bauhäusler Karl Schwoon.

Die bisher weitestgehend unbekannte Präsenz von Paul Klee an der Deutschen Werkbundausstellung 1930 in Paris ist Thema des Tweets von Walther Fuchs und Osamu Okuda. Im Fokus steht die von Walter Gropius kuratierte Kulturpropaganda-Ausstellung des Deutschen Werkbundes 1930 in Paris mit Klees Beteiligung im Ausstellungskatalog, der von Herbert Bayer gestaltet wurde.

Bekanntlich schlägt das Zentrum Paul Klee mit dem interdisziplinären Projekt »FRUCHTLAND« eine Brücke zwischen Natur und Kunst. Darin spielen einheimische Dunkle Bienen eine gewichtige Rolle, auf die Dominik Imhof sein Augenmerk richtet. Er erläutert diesbezüglich Klees bildkünstlerische Auseinandersetzung mit Bienen unter anderem am Beispiel der Honigschrift.

Anlässlich der Neuentdeckung einer bisher als verborgen geltenden Zeichnung auf der Rückseite des Werks Träger für ein Schild, 1934, 72 von Paul Klee, erfolgt eine Revision des bisherigen Forschungsstands durch Marie Kakinuma. Der Einbezug der verso Zeichnung in die Werkinterpretation eröffnet neue Perspektiven bei der Ergründung des Kunstwerks.

In der Rubrik »Buchvorschau« stellen Osamu Okuda und Reto Sorg ihre Publikation, die Faksimileausgabe eines »Albums« von Paul Klee und seinem Freund Hans Bloesch, vor. Entstanden in den Jahren 1902 bis 1905 blieb das Projekt »Das Buch« der beiden Freunde unvollendet und ohne dass die Öffentlichkeit von seiner Existenz erfahren hätte. Die Faksimile-Edition mit Transkription in deutscher und englischer Sprache erscheint im Herbst 2019 im Nimbus-Verlag, Wädenswil.

Ihnen, verehrte Leserinnen und Leser, wünschen wir mit dieser Ausgabe neue Anregungen und eine interessante Lektüre.

  • Fabienne Eggelhöfer, Zentrum Paul Klee, Bern
  • Walther Fuchs, Digiboo Verlag, Küsnacht
  • Osamu Okuda, Zentrum Paul Klee, Bern

P. s. Call for papers: Die Herausgeber laden AutorInnen ein, Vorschläge für Artikel einzureichen. Diese haben eine Länge von 8 bis 10 A4-Seiten. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge.